World Usability Day Frankfurt 2018: Überblick Themen und Speaker

WUD Frankfurt 2018: Programm und Speaker im Überblick

Überblick über Themen und Speaker des World Usability Day Frankfurt 2018. Thema des Jahres lautet: Transparenz – Zwischen Bequemlichkeit und Überforderung.

 

Nächsten Donnerstag ist es soweit: Am 8. November 2018 werden wir im Silberturm über dem Frankfurter Bahnhofsviertel den WUD Frankfurt 2018 veranstalten. Wir freuen uns schon auf alle Gäste und wollen heute kurz einen Überblick über das Programm geben.

Weitersagen können Sie das übrigens gerne mit dem Hashtag #wudffm

 

Das Thema: Transparenz – Zwischen Bequemlichkeit und Überforderung

Im Zeitalter von Algorithmen, Usability und „Don’t make me Think“ rücken wir endlich vom Paradigma der Bequemlichkeit ab und wollen erforschen, was wirklich im Interesse der Nutzer und Unternehmen ist. Wie können wir Transparenz designen, so dass sie uns nützt? Zu dieser Thematik haben wir im Sommer schon einen ausführlichen Beitrag veröffentlicht.

Zu unserem Thema haben wir dieses Mal sieben Speaker eingeladen, die sich der Problematik aus unterschiedlichen Perspektiven nähern. Im Programm haben wir außerdem eine Keynote von Iconstorm-Geschäftsführer Felix Guder und eine an die Vorträge anschließende Podiumsdiskussion. Natürlich ist auch wieder für gute Verpflegung gesorgt!

 

Unsere Speaker im Überblick:

Felix Guder (iconstorm next GmbH)
„transparency?“

Felix Guder ist geschäftsführender Gesellschafter von iconstorm. Er führt den kreativen Bereich der Agentur und verantwortet die visuelle und konzeptionelle Qualität der Projekte. Auf dem WUD wird er uns mit einer Keynote auf das Thema einstimmen: Er betrachtet aus Sicht des Designs die Grenze des menschlichen Wissensraums, hinter der wir zwangsläufig mit Glaube – oder mit Furcht operieren…

Stefan Bergheim (#gutlebendigital)
Transparenz und Lebensqualität.

Stefan Bergheim ist Direktor der Denkfabrik „Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt“ in Frankfurt am Main. Er beschäftigt sich dort sowie im Dialogprozess #gutlebendigital mit der Frage, wie wir die Digitalisierung so gestalten können, dass sie sich bestmöglich auf unsere Lebensqualität auswirkt. Welche Rolle Transparenz auf der gesellschaftlichen Ebene spielt, erzählt er uns auf dem kommenden WUD.

Human Nagafi (1789 Innovations AG)
Transparent Organizations

Human Nagafi ist Mitgründer und Vorstand der 1789 Innovations AG. Zuvor war Human bei der PwC in New York City als Manager im Bereich New Ventures tätig und am Aufbau des PwC Experience Center Deutschland beteiligt. Human widmet sich in seinem Vortrag Organisationsstrukturen: Unternehmen, deren Mitarbeiter eigenverantwortlich arbeiten sollen, benötigen dafür Informationen. Was ist zu tun, um in der Organisation relevantes Wissen entsprechend transparent zu machen?

Julia Riederer (iconstorm next GmbH)
Civic Design – Neue Chancen für politische Teilhabe.

Julia Riederer arbeitet als Designerin bei Iconstorm und setzt sich schwerpunktmäßig mit dem Verhältnis von Design und Gesellschaft auseinander. Als Teil der Initiative WePublic beschäftigt sie sich seit dem Studium mit der „User Experience“ von Politik. Auf dem WUD spricht sie über die Möglichkeiten von Civic-Tech-Lösungen, neue Formen politischer Bildung und Teilhabe zu ermöglichen, die die Bedürfnisse von Bürgern in den Mittelpunkt stellen.

Markus Reuter (Deutsche Telekom)
Wie bringt man einer künstlichen Intelligenz Ethik bei?

Markus arbeitet für das Customer Experience Team der Deutschen Telekom in Bonn an der Telekom Design Gallery, der Zukunfts- und Innovationsplattform des Unternehmens. Er beschäftigt sich insbesondere mit Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Technologie. Auf dem WUD widmet er sich dem Thema künstliche Intelligenz. Er spricht unter anderem über das Black-Box-Problem sowie die Frage, wie man einer KI Ethik beibringen kann.

Till Martensmeier und Tanja Czech (Deutsche Bahn)
Transparenz und Konsistenz – Reisendeninformation bei der Deutschen Bahn.

Dr. Tanja Czech und Till Martensmeier sind als Researcher und Designer im Produktmanagement Reisendeninformation bei der Deutsche Bahn AG. Auf dem WUD zeigen sie uns, geben sie uns einen Einblick in die Arbeitsweise und täglichen Herausforderungen ihres Teams: Sie zeigen uns, wie eine komplexe Informationsvielfalt für die Fahrgäste erschlossen, zusammengeführt, aufbereitet und nutzbar gemacht wird.

Rainer Hirt (audity e.K.)
Transparenz & UX-Sound.

Rainer Hirt ist Mitgründer der Agentur audity, die sich auf Branding, Audio Interaction und UX-Sound-Design spezialisiert. Auf dem WUD Frankfurt beleuchtet wer, wie wie funktionale Klänge gestaltet werden können, um Sicherheit und unterschiedliche Informationsgehalte zu vermitteln oder implizites Wissen zu aktivieren. Außerdem geht er der Frage nach, welchen Einfluss die aktuelle Voice-Search-Entwicklung auf zukünftige Nutzergenerationen ausüben wird.

Prof. Dr. Annika Frye
Prozesse sichtbar machen: Transparenz, Prototyping und Interface.

Annika Frye ist Designerin und Professorin an der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Sie beschäftigt sich mit dem Designprozess und forscht zu  Auswirkungen digitaler Produktionsprozesse auf das Design. Auf dem WUD spricht sie über Interfaces, die als hybride Artefakte zwischen digitaler und analoger Materialität die Funktionsweise von Prozessen transparent machen. Insbesondere führt sie uns in Praktiken des Prototypings im Interface Design ein.

WUD Frankfurt 2018: Die Eckdaten

Registrierung

Der WUD findet nächste Woche statt – wer sich für einen der letzten Plätze anmelden möchte, sollte also schnell sein!

Sie können sich kostenlos auf Eventbrite registrieren

Datum und Uhrzeit

Do. 8. November 2018
18:00 Uhr – 22:00 Uhr

Veranstaltungsort

Silberturm, DB Systel GmbH
Jürgen-Ponto-Platz 1
60329 Frankfurt am Main

Wir freuen uns auf Sie!